Mittwoch, 22. Januar 2020



Kalle´s bester Freund Aris wurde von einem anderen Hund angegriffen und mußte ordentlich einstecken. Er brauchte einen Halskragen, der aber so sehr beim Schmusen und Spielen störte.. Nun ist die die OP Wunde ausgeheilt und der blöde Kragen ist Geschichte. Genaueres lesen wir in Kürze.

Montag, 6. Januar 2020




05.01.2020

 Glückliches und gesundes Jahr 2020 und Silvester mal anders


Kalle, Aris und ich wünschen von ganzem Herzen ein glückliches, gesundes, stressfreies und harmonisches Jahr 2020.

Der kleine Kalle – ein sehr spezielles Tierchen. 
In der Nacht zum 31.12.2019 war Kalle extrem unruhig, wusste nicht wohin mit sich und seine Haut wurde am ganzen Körper rot und überall bekam er kleine und große entzündete „Platten“ unter der Haut, von denen manche auch an der Oberfläche aufplatzten und bluteten – armer Mogwai – es sah wirklich schlimm aus und fühlte sich noch viel schlimmer an.

 So verbrachten wir Silvester nach einer schlaflosen Nacht mal wieder beim Tierarzt. Er musste dringend ein Antibiotika (Convenia) und auch etwas Prednisolon gespritzt bekommen – leider verträgt der Kleine andere Antibiotika nicht und reagiert dann wieder mit dem blöden Gewitter im Kopf. 

Weshalb seine atopische Dermatitis so extrem ausgebrochen ist, kann leider nicht mit Sicherheit geklärt werden – wichtig war nur, dass eine schnelle Behandlung erfolgt – haben wir gemacht. 

Derzeit bekommt Kalle ja diesbezüglich alle 2 Tage – jetzt erst mal jeden Tag – das Medikament Apoquel und die Tierärztin hat mir von einem neuen Medikament namens Cytopoint erzählt, was wir bei Kalle auch mal ausprobieren könnten. Wenn es wirkt, wäre es für Kalle super, denn es soll wesentlich weniger Nebenwirkungen haben, viel schonender wirken und sollte alle 4-8 Wochen gespritzt werden – das ist wohl je nach Hund unterschiedlich. 

Wir werden das besprechen und dann alle gemeinsam eine Entscheidung zum Wohl von Kalle treffen. 
Unser Silvester verlief dann nach dem Tierarzt glücklicherweise recht ruhig – Aris hatte etwas Probleme mit den bunten, sich bewegenden Lichter und krabbelte mit seinen 38 kg ab und zu auf meinen Schoß und der kleine Mogwai lag neben mir unter der Decke und hat Silvester verpennt. 

Eine Freundin und ich haben unseren Hunden gesagt, dass wir uns im neuen Jahr keine gesundheitlichen, oder sonst irgendwelche Katastrophen und Probleme wünschen – wir haben es genau erklärt und was haben die Hundekinder gemacht – nicht zugehört. 

Am 04.01.2020 hatte Kalle um 13.00 Uhr innerhalb einer halben Stunde 3 recht schlimme Anfälle – es war schrecklich. Leider können wir nur warten, dass die Wirkung der erhöhten Dosis des Libromide endlich eintritt. Er bekommt die Dosis zwar schon seit dem 18.12.2019, aber es kann leider mehrere Wochen dauern, bis sich der Spiegel in seinem Blut aufgebaut hat – deshalb kommt es jetzt auch leider häufiger zu epileptischen Anfällen und ich hoffe sehr, dass das bald ein Ende hat. 


Ansonsten ist Kalle weiterhin ein sehr anstrengender und liebevoller und lustiger und frecher und….. kleiner Kerl, der viel Spaß an seinen Spaziergängen im Wald hat, sich freut wenn er bekannte Hunde und Menschen trifft und seine Kuscheleinheiten mit mir und Aris in vollen Zügen genießt. 

Wir wünschen Euch ein ganz tolles Jahr 2020 und würden uns freuen, wenn der ein oder andere Kalle und den Verein Hortus Animalis weiterhin finanziell unterstützen würde.

Dienstag, 24. Dezember 2019

23.12.2019

So ein Mist und frohes Fest


Am 16.12.2019 waren wir mal wieder beim Tierarzt und haben erst mal die neue Dosierung des Libromide besprochen. 
Da Kalle am 14.12.2019 ja 2 Anfälle hatte und glücklicherweise auch extrem munter und agil war, muss er unbedingt eine höhere Dosis erhalten. 
Er ist schon sehr speziell, denn ¼ Tablette war zu viel und 1/8 Tablette ist viel zu wenig – nun gut, dann bekommt er ab 18.12.2019 jetzt halt die Menge genau dazwischen, etwas mehr als 1/6 Tablette. 

Ein Glück, dass ich die Kapseln selbst herstelle und sie nicht über eine Apotheke bestelle, denn so lässt sich eine Dosisänderung schnell realisieren. Wir haben für die Wirkstoffe Phenobarbital und Bromid die Spiegel in Kalle‘s Blut messen lassen und auch dort war zu erkennen, dass er noch nicht perfekt eingestellt ist und nun brauchen wir mal wieder Geduld, dass der Spiegel durch die höhere Dosierung jetzt möglichst schnell ansteigt – leider dauert das laut der Tierärztin immer einige Wochen – warten ist in letzter Zeit auch nicht mehr so meins – so gar nicht – überhaupt nicht. 

Aber wir geben den kleinen Mogwai nicht auf und wer so viel Lebenswillen und Kampfgeist hat wie klein Kalle, der schafft jetzt auch noch die Zeit des Feintunings der Einstellung, wir rücken dem Ziel auf die Pelle. Wir haben dann noch seine Medikamente für die nächsten 2-3 Monate mitgenommen und die Rechnung von gut 350,00 Euro, aber dank der tollen Unterstützung auf Kalle‘s Spendenseite ist ja schon mal ein Teil der Kosten gedeckt – vielen herzlichen Dank nochmal dafür.

 Leider hatte Kalle am 23.12.2019 um 07.30 Uhr 3 Anfälle innerhalb einer ½ Stunde, die etwas schlimmer als die letzten Anfälle waren und jetzt bekommt der Kleine wieder für 48 Stunden alle 8 Stunden sein Notfallmittel und liegt gerade in kuschelige Decken eingewickelt sehr müde und erschöpft im Bett – natürlich wieder vom Bodyguard Aris bewacht. 

 Ich möchte an dieser Stelle von ganzem Herzen Frau Stolle-Malorny danken, die Kalle sensationell betreut und auch mich emotional einfach großartig unterstützt und natürlich dem Verein Hortus Animalis, der vielen speziellen Hunden wie Kalle eine Chance gibt und sie auf dem Weg in ein tolles Hundeleben unterstützt. Ich wünsche allen Tierfreunden ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Jahr 2020 und genießt die Zeit mit Euren Lieben, egal wie viele Beine sie haben:)
 




Dienstag, 17. Dezember 2019

14.12.2019 

Ach Kalle….. wie oft habe ich das oder auch andere Menschen in unserem Umfeld in den letzten 4 Monaten gesagt - oft, sehr oft. 
So auch am 01.12.2019, als Kalle immer müder, beduselter und bedröhnter wurde. Er taumelte sich von Schritt zu Schritt und sein Zustand verschlimmerte sich stündlich. Gut das es mal wieder Sonntags war und so schrieb ich in meiner Angst eine SMS an die Tierärztin – die Antwort kam glücklicherweise schnell und ein ausführliches Gespräch am Montag brachte Klarheit.

 In Kalles Körper hat sich endlich ein Spiegel des Medikaments Libromide aufgebaut und jetzt müssen wir „nur noch“ die richtige Dosis finden, die Kalle eine den Umständen entsprechend gute Lebensqualität bietet und womit er möglichst wenig Anfallsserien hat – von dem Wunsch ihn anfallsfrei zu bekommen, habe ich mich noch nicht ganz verabschiedet, aber kurze und wenige Anfälle wären schon mal ein guter Anfang.

 Ich sollte ihm also ab sofort morgens die Dosis auf 1/8 Tablette reduzieren – gute Idee, nur leider lassen sich die Tabletten kaum achteln und die Menge des Wirkstoffs soll möglichst immer konstant sein. Na toll, aber die Tierärztin sagte mir, dass ich die vorerst gewünschte Menge in Kapseln bei einer Apotheke herstellen lassen kann, was jedoch recht teuer ist. Ich habe dann entschieden, dass Kalle zu Weihnachten eine Feinwaage geschenkt bekommt und dazu noch schicke vegane Kapseln – willkommen in meiner kleinen Hexenküche. Ich stelle die Kapseln für den Kleinen nun selber her und achte sehr darauf, dass ich es nicht an einem Tag mache, wo irgendwelche Handwerker kommen – sieht irgendwie komisch aus: die Feinwaage, weißes Pulver und kleine durchsichtige Kapseln:) 

Seit 3 Tagen ging es ihm endlich besser und ich freute mich sehr darüber, genau so wie über 27 Tage Anfallsfreiheit – ich freute mich innerlich und leise, aber……… am 14.12.2019 hatte Kalle um 15.30 Uhr 2 kurze Anfälle innerhalb von 5 Minuten. 
Er bekommt jetzt wieder sein Notfallmittel und am Montag den 16.12.2019 haben wir mal wieder einen Tierarzttermin und es wird in seinem Blut der Spiegel der beiden Medikamente gemessen und wir brauchen auch dringend wieder für die nächsten 3 Monate sein Phenoleptil, Libromide, Apoquel, Shampoo und die Dosen seines hypoallergenen Futters, um die Tabletten in den kleinen Mogwai zu bekommen.
 Herrjeh, das wird bestimmt wieder ganz schön teuer, aber glücklicherweise haben ja einige tierliebe Menschen auf der Spendenseite von Kalle etwas Geld überwiesen, wofür ich mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bedanken möchte – ihr seid toll und zusammen schaffen wir das bestimmt, dem Kleinen eine schöne Zeit zu ermöglichen. Manchmal geht es vielleicht auch nicht darum, wie lange etwas gut ist, sondern das es überhaupt mal gut wurde und Kalle ist so ein lustiger, alberner, schmusiger, glücklicher und sseeeehhhhrrrr frecher Hund geworden:)
 Danke für die Hilfe und Unterstützung und wir melden uns dann mit hoffentlich guten Neuigkeiten seiner Blutwerte.